Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, 1821 in Bad Zwischenahn bei Oldenburg geboren und in seiner Heimat heute noch liebevoll "der alte Schüßler" genannt, war homöopathischer Arzt.


Durch seine Beobachtungen am kranken Menschen, die Erfahrung in der Homöopathie und die zu seiner Zeit hochaktuelle Erforschung der menschlichen Zelle war es ihm möglich, jene 12

Mineralstoffverbindungen zu finden, die für den Organismus für einen ungestörten Betrieb unverzichtbar sind.


Es sind dies die wesentlichen Zellnährstoffe, durch die es den einzelnen Zellen im Körper möglich wird, ihre Aufgaben im jeweiligen Zellverband optimal zu erfüllen. Außerdem steuern sie durch ein gutes Schwingungsfeld den Mineralstoffhaushalt außerhalb der Zellen.

Dr. Schüßler unterscheidet zwei Bereiche bei den Mineralstoffen, nämlich die Betriebsstoffe (Funktionsmittel) und die Baustoffe, die für den Aufbau des Körpers nötig sind und über die Nahrung aufgenommen werden. Als Dr. Schüßler seine Heilweise entwickelte, waren die Lebensmittel noch nicht industriell verändert und in ihrem Wert voll erhalten. Durch eine problematische Ernährung können heutzutage im Körper Schäden auftreten, dann ist es dringend notwendig, eine Ernährungsumstellung durchzuführen.

Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind für Betriebsstörungen zuständig, die durch einen Mangel an Betriebsstoffen (Funktionsmitteln) entstehen! Nach Dr. Schüßler ist das ein Mangel innerhalb der Zellen. Solche Störungen werden durch das Auffüllen mit den entsprechenden Mineralstoffen nach Dr. Schüßler rückgängig gemacht.

Zwei Männer der Wissenschaft hatten ihm auf seinen Forscherpfaden den Weg gewiesen. Der erste war der berühmte Zellularpathologe Virchow, der den Satz aufstellte: "Die Krankheit des Körpers ist gleich der Krankheit der Zelle." Der zweite für Dr. Schüßler entscheidende Satz wurde von Moleschott vertreten und heißt: "Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen (Mineralstoffen)."

Zu diesen bei den Lehrsätzen fügte Dr. Schüßler als Schlußfolgerung:
"Dann muß die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes." und "Um Schaden zu verhüten und um die Mittel aufnahmefähig für die Zelle zu machen, müssen dieselben potenziert (verdünnt) werden."

Schüßler wußte als Arzt, daß die Mineralstoffe, wenn sie pur gegeben werden, für den Organismus eine Belastung darstellen können. Das wissen wir auch z.B. von den üblichen Calcium-, Magnesium- oder Eisenpräparaten. Diese dürfen nicht zu lange genommen werden, das überfordert den Körper, sodaß es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Deshalb ist Schüßlers zweiter Satz so wichtig!

Er läßt die Mineralstoffe so verdünnen, daß sie auch durch die winzigen Öffnungen der Zellwand hindurch können. Damit ist es nicht mehr möglich, daß jemand von diesen Mineralstoffen zu viel zu sich nehmen könnte.

Immer wieder wird von Menschen, die sich mit dieser Materie zu wenig auseinandergesetzt haben, behauptet, daß das möglich sei.
Dazu ein Vergleich: In einer Literflasche Mineralwasser sind durchschnittlich ca. 1.000 mg gelöste Mineralstoffe.
Wenn jemand so viele Mineralstoffe durch Mineralstoffe nach Dr. Schüßler zu sich nehmen möchte, müßte er 1 Tonne (1.000 kg) Mineralstoffe nach Dr. Schüßler lutschen. Damit wird aufgezeigt, welche Verdünnung durch Potenzierung erreicht wird.


Eine Gefahr der Überdosierung ist deshalb auf keinen Fall gegeben. Es kommt nämlich nicht auf die Quantität (Menge der Mineralstoffe) an, sondern auf ihre Qualität, d.h. daß sie als einzelne Moleküle in der Trägersubstanz (Milchzucker) vorhanden sind.

Die Mineralstoffmoleküle können, weil sie im Milchzucker als vereinzelte Moleküle vorliegen, vom Organismus unmittelbar in seinen Betrieb eingebaut bzw. verwendet werden. Damit sind dann vom Organismus keine aufwendigen chemischen Zerlegungs- und Verknüpfungsarbeiten mehr zu leisten, um an die oft dringend benötigten Mineralstoffkombinationen heranzukommen.

Bitte beachten Sie, daß Mineralstoffe nach Dr. Schüßler homöopathisch zubereitete Arzneimittel mit hoher Qualität sind. Es sind potenzierte Mineralstoffe, die dem Körper wegen eines Mangels an Betriebsstoffen (Funktionsmitteln), der hauptsächlich innerhalb der Zelle stattfindet, zugeführt werden. Eine Tablette wiegt 0,25 g, sodaß l00 g ca. 400 Stück sind. (250g ca. 1.000 Stück, 500g ca. 2.000 Stück, 1.000g ca. 4.000 Stück)

Eine einfache Übersicht soll es ermöglichen, Mineralstoffe nach Dr. Schüßler für den Hausgebrauch einsetzen zu können. Für ernste Beschwerden, und wenn die Störung länger andauert, ist jedoch immer der Arzt zur Diagnoseerstellung und Betreuung des Menschen beizuziehen. Besonders empfehlenswert ist die Anwendung der Mineralstoffen nach Dr. Schüßler als Krankheitsvorsorge und Gesundheitspflege für die ganze Familie.

Nr.1 Calcium fluoratum (Flußspat)
Aufgaben:
Es ist zuständig für das Bindegewebe bezüglich der Elastizität, also für Bänder, Gewebe, Gefäße und Muskeln, außerdem für den Zahnschmelz und die Oberfläche der Knochen. Fehlt der Mineralstoff, führt das entweder zu Dehnungen, die sich nicht mehr zusammenziehen, oder zu Verhärtungen, die sich nicht mehr lockern können.
Der Hornstoff wird durch Calcium fluoratum gebunden. Bei einem Mangel tritt dieser an die Oberfläche und bildet eine Hornhaut.

Anwendung:
Schwielen, Hornstoffaustritt (bes. an den Fersen), rissige Haut, Überbeine, Plattfüße, Krampfadern, Hämorrhoiden, Karies, schlechte Fingernägel, einknickende Knöchel, Bänderdehnung (Schlottergelenke), lockere Zähne.

Nr.2 Calcium phosphorlcum
Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist das wichtigste Knochenaufbaumittel, es bildet das Zahnbein (Inneres der Zähne), ist weiters ein Blutaufbaumittel und für den Eiweiß- und Zellaufbau zuständig. Er wird im Körper zur Neutralisation von Säuren eingesetzt und ist außerdem ein wichtiges Aufbaumittel nach Krankheiten.

Anwendung:
Blutarmut, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe, Taubheitskribbeln, Wetterempfindlichkeit, schneller Schweißausbruch, bellender Husten (vor allem bei Kindern), zu schneller Pulsschlag, Nervosität, Überanstrengungskopfschmerz, Wachstumsschmerzen. Besonders Kinder brauchen sehr viel von diesem Mineralstoff für den Aufbau eines gesunden Körpers.

Anmerkung:
Bei Mangel an diesem Mineralstoff kommt es zu einem Heißhunger auf pikante Speisen, besonders auf Ketchup (Kinder!), Senf und Geräuchertes.

Nr.3 Ferrum phosphorlcum
Aufgaben:
Es wird eingesetzt bei Verletzungen und allen "plötzlich" auftretenden, akuten Gesundheitsstörungen. Es ist das Mittel für die erste Hilfe bei Verletzungen, vor allem für die damit verbundenen Schmerzen. Beginnende entzündliche Prozesse und frische Wunden, aber auch Kinderkrankheiten im Anfangsstadium werden günstig beeinflußt. Vorbeugend genommen stärkt es ganz besonders die Widerstandskraft des Körpers.

Anwendung:
Bei Entzündungen aller Art, frischen Verletzungen (das Auflegen von aufgelösten Mineralstofftabletten in Form eines Breies ist in diesem Falle sehr empfehlenswert), niederes Fieber (bis 38,8°), Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Rauschen im Ohr (Durchblutungsstörung), pulsierendes Pochen (Kopfschmerzen), mangelnde Konzentrationsfähigkeit, wenn man keine Sonne verträgt.

Anmerkung:
Kaffee, schwarzer Tee und Kakao verbrauchen im Körper sehr viel Eisen.

Nr.4 Kalium chloratum
Aufgaben:
Kalium chloratum bindet und bildet im Körper den Faserstoff, der einen wesentlichen Bestandteil des gesamten Bindegewebes darstellt. Bei einem Mangel an diesem Mineralstoff leidet die Fließfähigkeit des Blutes, weil es durch den freiwerdenden Faserstoff verdickt wird. Es ist auch der Drüsenbetriebsstoff. Es sollte bei Entzündungen im fortgeschrittenen Stadium eingesetzt werden, wenn die Gefahr besteht, daß eine Erkrankung sich festsetzt und womöglich chronisch wird.

Anwendung:
Kalium chloratum reguliert die Fließfähigkeit des Blutes. Schwerhörigkeit, Neigung zu Übergewicht, Drüsenschwellungen, schleimiger Husten, Couperose (Äderchen im Gesicht), Hautgrieß und Besenreiser werden dadurch gemildert.

Anmerkung:
Alkohol und Strombelastung verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff.

Nr.5 Kalium phosphoricum
Aufgaben:
Es ist das Mittel der Wahl bei allen Erschöpfungszuständen seelischer und körperlicher Natur. Es baut in Verbindung mit Natrium chloratum neues Gewebe auf.
Es ist das Antiseptikum unter den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler, weil es belastende Stoffe unschädlich machen kann. Der Mineralstoff kommt in allen Gehirn- und Nervenzellen, im Blut und in den Muskeln vor und ist ein unentbehrlicher Energieträger. Er bindet im Körper das Lecithin.

Anwendung:
Bei Mutlosigkeit, Zaghaftigkeit, Verzagtheit, Platzangst, Erschöpfung, Rekonvaleszenz, Mundgeruch (der nicht vom Zähneputzen weggeht), Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwund, ständigem Hungergefühl nach dem Essen und hohem Fieber (über 38,5°).

Anmerkung:
Vor, bei oder nach besonderer Anstrengung zur Auffüllung der angegriffenen Speicher ausgiebig nehmen.

Nr.6 Kalium sulfuricum
Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist - neben der Nummer 3 - ein unentbehrlicher Sauerstoffüberträger und sorgt dadurch für regelmäßige Zellerneuerung. Außerdem ist es ein wichtiger Betriebsstoff für die Bauchspeicheldrüse. Durch das Ferrum phosphoricum wird der Sauerstoff bis zur Zelle gebracht. Das Kalium sulfuricum sorgt dafür, daß dieser durch die Zellwand in das Innere der Zelle gelangen kann. Es wird vor allem überall dort eingesetzt, wo der Stoffwechsel behindert oder träge geworden ist, besonders bei "hartnäckigen" Fällen, wenn eine Krankheit chronisch geworden ist und sich bis in die Zelle hinein festgesetzt hat, aber auch bei Gesundheitsstörungen, "die nicht so recht heraus wollen". An der Oberfläche der Haut wird Kalium sulfuricum zur Pigmentierung (Bräunung) der Haut benötigt. Es bildet mit Calcium fluoratum die oberste Hautschicht.

Anwendung:
Lufthunger, Klaustrophobie - Angst vor engen Räumen (Lift- und Seilbahnkabinen, Tunnelfahrten), klebrige Schuppen auf der Haut, Hautkrankheiten, Pigmentflecken, wenn man keine Feuchtigkeit verträgt.

Nr.7 Magnesium phosphoricum
Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist für den Aufbau der Knochen mitverantwortlich. Magnesium phosphoricum steuert das vegetative Nervensystem und hat daher Einfluß auf die Tätigkeit von Herz, Nerven, Kreislauf, Drüsensystem, Verdauungsorgane und Stoffwechsel. Alle Tätigkeiten des Organismus, die nicht über den Willen gesteuert werden, also die unwillkürlichen Tätigkeiten des Organismus werden mit Magnesium phosphoricum gesteuert. Es beeinflußt indirekt auch den Grundumsatz. Bei allen plötzlich auftretenden, einschießenden, bohrenden und krampfartigen Schmerzen ist die Nr.7 angezeigt.

Anmerkung:
Magnesium phosphoricum wirkt besonders gut als "heiße 7". Dabei werden 7 Stück dieses Mineralstoffes in heißem Wasser, das kurze Zeit gekocht wurde, aufgelöst und in kleinen Schlucken getrunken.

Anwendung:
Lampenfieber, Schokoladenhunger, das Mittel bei unwillkürlichen Verkrampfungen (Bauchschneiden, Koliken, Regelkrämpfen, Migräne im Anfangsstadium), blitzartige Schmerzen, Knödelgefühl im Hals, bei Schlafstörungen: ist ein gutes Schlaf- und Weckmittel (löscht das Licht aus und zündet es an), Blähungen.

Anmerkung:
Starke elektromagnetische Belastungen (Elektrosmog) verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff im Körper.

Nr.8 Natrium chloratum
Aufgaben:
Es mag verblüffen, daß ausgerechnet Kochsalz, das medizinisch gesehen in Verruf geraten ist (weil wir alle zuviel davon nehmen, oft in versteckter Form), ein Heilmittel sein soll. Aber in potenzierter (stark verdünnter) Form wirkt eben vieles "anders" ... Natrium chloratum führt zur Vermehrung der roten Blutkörperchen, bindet im Körper den Schleimstoff (Mucin), wodurch es für den Aufbau aller Schleimhäute (auch Magenschleimhaut) zuständig ist.
Es reguliert den Wärme- und Flüssigkeitshaushalt im Körper; es bildet außerdem das Knorpelgewebe und die Gelenksschmiere und ist grundsätzlich für alle Körperteile zuständig, die nicht durchblutet werden, weil sie durch die flüssigkeitsanziehende Wirkung des Natrium chloratum in den Stoffwechselkreislauf eingebunden werden. Wirkt entgiftend bei metallischen (Amalgam) und biologischen Belastungen wie z. B. Insektenstichen und wird deshalb bei allen Allergien eingesetzt.

Anmerkung:
Es darf nicht übersehen werden, daß vor allem auch für die Entgiftung von Stoffen, die durch den psychosozialen Streß entstehen, viel von der Nr.8 verbraucht wird (z. B. im Hinblick auf das Fernsehen).

Anwendung:
Hauptmittel bei allen Allergien, Fließschnupfen (wäßrig), Nebenhöhlenprobleme, Kälteempfindlichkeit, empfindlich gegen Luftzug, Bandscheibenschäden, Knorpelschäden, bei Brandverletzungen, Schuppen auf dem Kopf, kalte Hände und Füße, Blasen und Nierenentzündung, bei Heißhunger auf salzige und stark gewürzte Speisen, Gelenksgeräusche (Knacken in den Gelenken), viel oder wenig Durst, scharfe brennende Absonderungen, tränende Augen, Schlundbrennen (wenn es die Speiseröhre heraufbrennt), Geruchs- und Geschmacksverlust, Bluthochdruck (nicht auf die ärztliche Begleitung verzichten!).

Nr.9 Natrium phosphoricum
Aufgaben:
Dieses Salz fördert die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Es reguliert außerdem den Fettstoffwechsel. Die Nr. 9 ist das Generalmittel für fast alle Erkrankungen, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet oder zu den Übersäuerungskrankheiten gezählt werden. Ein Mangel an diesem Mineralstoff führt zur Übersäuerung mit den entsprechenden Folgen, wie Immunschwäche, Verletzungen heilen nicht ("alles" eitert leicht), Heißhunger, "Durchhänger" am späten Vormittag oder Nachmittag. Außerdem wird durch eine Übersäuerung die Filtrationsfähigkeit der Nieren schwer belastet, sowie die Lymphe in ihren Aufgaben überfordert, dabei kommt es zu Schwellungen.

Anmerkung:
Einen überaus großen Einfluß auf den Säurehaushalt hat die Ernährung!

Anwendung:
Sodbrennen (brennt nur im Magen "unten"), saures Aufstoßen, Fettsucht, Rheuma, Talgprobleme, Mitesser, Akne, geschwollene Lymphknoten, fette/trockene Haare/Haut, chronische Mattigkeit/Müdigkeit, Heißhunger (wenn plötzlich etwas gegessen werden muß), Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Absonderungen des Körpers riechen sauer (Schweiß, Harn, Windeldermatitis) , Orangenhaut.

Nr.10 Natrium sulfuricum
Aufgaben:
Im Gegensatz zur Nr.8 (Natrium chloratum), das die Körperzellen im richtigen Maß mit Wasser versorgt und die Gifte ausscheidbar macht, ermöglicht die Nr.l0 die Ausscheidung von allen Flüssigkeiten, in denen Schadstoffe gelöst vorliegen. Die Schadstoffe werden in Lösung gehalten, damit sie den Körper nicht belasten. Diese Schadstoffe müssen von der Leber abgebaut werden, damit sie über den Dickdarm ausscheidbar sind. Natrium sulfuricum ist der Betriebsstoff, der den Organismus befähigt, die flüssigkeitsbindenden Schlacken so umzubauen, daß sie ausgeschieden werden können. Dabei wird das Wasser aus seiner chemischen Verknüpfung frei und kann ausgeschieden werden bzw. für andere Aufgaben zur Verfügung stehen. Damit ist die Nr. 10 das Mittel für Körperentschlackung und für die Ausscheidung von Giften; so ist es auch ein wichtiges Unterstützungsmittel für Leber und Galle. Es reguliert außerdem den Zuckerhaushalt im Körper. Bei einem Mangel an diesem Mineralstoff kommt es zu Verschlackungen im gesamten Bindegewebe des Körpers, wie z.B. zu geschwollenen Füßen, Unterschenkeln und Händen.

Anwendung:
Verschlackung (stinkende Winde - "Was du an Anstand verlierst, gewinnst du an Gesundheit!"), Durchfall, zerschlagenes Gefühl in den Gliedern (beginnende Grippe), geschwollene Augen (vor allem in der Früh) und Tränensäcke, Vergiftungskopfschmerz (Kater), Reißen und Ziehen in den Gelenken, hohe Zuckerwerte, geschwollene Beine, reguliert die Fließfähigkeit des Blutes (entzieht überflüssiges Wasser), Druck im Ohr, offene Beine, Juckreiz auf der Haut, Fieberblasen und Herpes (Lippenbalsam!)

Nr.11 Silicea
Aufgaben:
In sämtlichen Zellen des menschlichen Körpers finden sich hohe Anteile an Kieselsäure. Sie ist hauptverantwortlich für ein gutes Bindegewebe, ein Mangel führt zur Brüchigkeit oder Schwund des Gewebes, vor allem zu erkennen an Haut, Haaren und Nägeln. Eine gute Regeneration nach einem Knochenbruch hängt mit einer guten Versorgung mit Silicea zusammen. Es ist außerdem grundsätzlich überall dort anzuwenden, wo dem Reißen oder Brechen von Bindegewebe vorgebeugt werden soll (Schwangerschaft, Neigung zu Leisten- oder Nabelbrüchen). Auch ist Silicea für die Bindehaut des Auges zuständig, was bei einem Mangel zu extremer Lichtempfindlichkeit führen kann. Die Haut ist eines der wichtigsten Ausscheidungsorgane des Körpers. Findet die Ausscheidung von Abfallstoffen des Körpers durch verstärkten Schweiß statt (unangenehmer Fuß- bzw. Handschweiß), besteht ein Mangel an Silicea. Silicea reguliert die Leitfähigkeit der Nervenbahnen.

Anwendung:
Bindegewebsschwäche, Licht und Geräuschempfindlichkeit, Zucken der Lider, schlechte Haare (gespaltene Spitzen) und Nägel (lösen sich in Schichten auf), Ischiasschmerzen, stinkender Schweiß (Fußschweiß), bei verschlossenen Eiterungen in Verbindung mit Natrium phosphoricum, Schwangerschaftsrisse, Leistenbruch (Manchmal ist eine Operation notwendig!)

Anmerkung:
Der Schweiß sollte nicht unterbunden werden, da sich sonst Nierensteine bilden könnten.

Nr.12 Calcium sulfuricum
Aufgaben:
Dieser Mineralstoff, der hauptsächlich in Leber, Galle und den Muskeln vorkommt, wirkt schleimlösend und ausscheidungsfördernd, bringt im Bindegewebe gestaute Säure in Fluß, fördert die Durchlässigkeit des Gewebes und hilft daher auch Ergüsse abzubauen.

Anwendung:

Stockschnupfen, eitrige Mandel- und Halsentzündung, chronische Bronchitis, eitrige Mittelohrentzündung, Zahnfleischentzündung, Abszeß, Eiterfistel, Rheuma, Gicht, offene Eiterungen und chronische Eiterungen (müssen ebenfalls geöffnet sein!).


Hinweis:
Die Nummern 13 bis 24 sind Ergänzungsstoffe, die Dr. Schüßler aufgrund der damals noch nicht so fortgeschrittenen Analysemethoden nicht feststellen konnte.

Von den Erweiterungsmitteln haben zwei besondere Bedeutung:

Nr. 15 Kalium jodatum
Aufgaben:
Dämpft bei Neigung zu höherem Blutdruck, dient der Anregung der Herz- und Hirntätigkeit. Es ist "das" Schilddrüsenmittel.

Anwendung:
chronisches auch krampfhaftes Räuspern (als ob etwas im Hals stecken würde), Druck am Hals (kann sich bis zu Würgegefühlen steigern), Neigung zu niedergedrückter Stimmung (weinerlich, fast depressiv), Kropf (geht bei längerer, konsequenter Einnahme unter Umständen zurück), Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindelgefühle, besondere Erregbarkeit. Ärztliche Kontrollen sind hier besonders wichtig!

Nr.22 Calcium carbonicum
Anwendung:
Bei schweren Erschöpfungszuständen; wenn sich jemand aufgrund seiner seelischen "Programmierung" dauernd selbst überfordert und auspumpt. Auch das Leben im Gebirge ("inner Gebirg") scheint diesen Mineralstoff im Körper zu erschöpfen.

Hinweis:
Es ist notwendig, darauf hinzuweisen, daß die geographische Situation des Menschen einen großen Einfluß auf den Mineralstoffhaushalt wie auch auf die Dosierung der zu nehmenden Mineralstoffe hat.

Einnahme:
Es können grundsätzlich alle Mineralstoffe miteinander gemischt und über den Tag verteilt eingenommen werden. Aus den einzelnen Gefäßen wird die gewünschte Stückzahl herausgezählt, in ein Gefäß (Schüsserl) gegeben und gut durcheinandergemischt. Diese Mischung wird über den Tag verteilt eingenommen. Am besten ist es, wenn man die Mineralstoffe einzeln im Mund zergehen läßt. Es können auch mehrere auf einmal in den Mund genommen werden.


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Je dringender der Körper die Mineralstoffe benötigt, um so schneller zergehen sie, oder um so süßer schmecken sie. Es kann auch beides zugleich auftreten. Wenn jedoch die einzelnen Mineralstoffe nach ihrem Geschmack verglichen werden, müssen sie vom gleichen Hersteller sein. Die Mineralstoffe können auch in Wasser aufgelöst werden; die Lösung ist schluckweise einzunehmen, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden muß. Es werden die Wirkstoffe über die Mund und Rachenschleimhäute in den Körper aufgenommen. Die Mineralstoffe dürfen nicht mit Metallgegenständen in Berührung kommen, was vor allem beim Auflösen von Bedeutung ist! (Nicht mit einem Metallöffel umrühren!)

Für Diabetiker ist es grundsätzlich am besten, die Mineralstoffe aufzulösen. 48 Tabletten entsprechen einer Broteinheit. In diesem Fall wird zuerst das Wasser in das Glas gegeben, dann vorsichtig die Tabletten hineingeleert und vor allem nicht umgerührt. Es gelangt dann trotzdem Lactose in die Lösung, was unter Umständen einzurechnen ist.

Die Menge der Mineralstoffe
Wenn jemand aufgrund einer Antlitzanalyse oder einer anderen Bedarfsfeststellung eine bestimmte Menge Mineralstoffe nimmt, so kann es am Anfang zu einem starken Bedürfnis nach den Mineralstoffen kommen. Manchmal taucht dann die Frage auf, ob man davon abhängig werden könnte. Das ist natürlich nicht der Fall. Das erste starke Bedürfnis zeigt, wie stark der Mangel war.

Jeder kann selbstverständlich auch mehr nehmen, als ihm empfohlen wurde, da es nicht möglich ist, von diesen Mineralstoffen zu viel zu sich zu nehmen. Nach einer gewissen Zeit verliert sich das starke Gefühl des überaus großen Bedürfnisses, da sich bei der Einnahme auch die Speicher auffüllen.

Am Anfang der Einnahme entsteht, wenn die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler nicht genommen werden, das Gefühl, es gehe einem etwas ab. Im Verlauf der weiteren Einnahme ist es leicht möglich, daß sie vergessen werden oder gar eine Ablehnung aufgebaut wird. Es kann aber auch schon am Anfang passieren, daß ein gewisser Widerstand vorhanden ist, wobei dann etwas weniger genommen werden sollte.

Diesem Gefühl ist unbedingt nachzugeben. Die Einnahme darf nicht entsprechend der empfohlenen Menge "durchgezogen" werden. Das Gefühl der Ablehnung zeigt nämlich, daß etwas nicht stimmt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

Die Menge ist zu viel und gehört reduziert -
um ein Drittel oder auf die Hälfte oder noch mehr reduzieren.

Die Zusammenstellung stimmt nicht mehr -
neue Antlitzanalyse oder andere Bedarfserstellung ist notwendig.

Eine Pause einlegen -
"Wenn sie einem so heraufstehen" und der Widerstand sehr groß ist.
Grundsätzlich sollten die Menschen wieder lernen, viel mehr auf den eigenen Organismus hören zu lernen, und die Signale ernst zu nehmen, die wahrgenommen werden. Nach einer entsprechenden Abklärung können die diesbezüglichen Konsequenzen gezogen werden.

Das Zusammenwirken mit anderen Heilweisen
Da die Mineralstoffe dem Organismus fehlende Betriebsstoffe zuführen, können diese selbstverständlich neben allen Arzneimitteln, auch Homöopathie oder Blütenessenzen nach Dr. Bach genommen werden. Sie behindern die Behandlung nicht, vielmehr unterstützen und fördern sie diese. Wird zum Beispiel ein homöopathisches Mittel verabreicht, so möchte der Organismus entsprechend darauf reagieren. Um das zu können, müssen ihm genügend Mineralstoffe, nämlich die dafür notwendigen Betriebsstoffe, zur Verfügung stehen. So können diese beiden Heilweisen einander nicht nur fördern, sondern in ihrer Wirkungsweise sogar verstärken.

Das Auffüllen der Speicher
Eine Frage, der wir noch kurz nachgehen wollen, ist die der Einnahmedauer der Mineralstoffe. Generell sind die Menschen so eingestellt, daß sie glauben es genüge, wenn die Symptome verschwinden, und beenden jede weitere Aktivität. Die Beschwerden, die über die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler zu beeinflussen sind, kommen aus einem Mangel an diesen Stoffen. Wenn durch die Einnahme das Verschwinden der Symptome erreicht wurde, sind die Speicher im Körper noch lange nicht ausreichend aufgefüllt. Bei der geringsten Belastung kommt es dann wieder zu Beschwerden. In diesem Fall heißt es dann, die Mineralstoffe haben nicht viel geholfen, sonst wären die Zustände nicht wieder so schnell zurückgekehrt. In Wirklichkeit hat der/diejenige sie viel zu kurz genommen.

Vorsorge
Nach dem Verschwinden der Symptome ist das Auffüllen der körpereigenen Speicher vordringlich. Diese sind der Puffer bei besonderen Belastungen. Treten solche auf, kann der Körper auf die Speicher zurückgreifen. Zwar geht dies auf die Substanz, wie wir sagen, aber das ist eben die Aufgabe des Speichers. Und eine auch nur annähernd gute Gesundheitsvorsorge muß sich um den Aufbau der Substanz, der Widerstandskraft, also um das Auffüllen der Mineralstoffspeicher im Körper kümmern. Dies kann Wochen, Monate, aber auch Jahre dauern, wenn man durch besondere Belastungen "ausgelaugt", "ausgepumpt", "ausgebrannt" oder "verbraucht" ist.

Wer laufend viel leisten muß, also einen großen Verschleiß an Betriebsstoffen hat, sollte immer die Mineralstoffe nehmen, damit der Körper nicht auf die Reserven (Mineralstoffspeicher) zurückgreifen muß. Wer nicht den laufenden Bedarf deckt, schafft Hypotheken für die Zukunft. Diese Schulden müssen irgendwann einmal eingelöst werden, indem sie entweder zu einer Störung führen, oder es kommt zu einem chronischen Leiden, das nicht mehr so leicht zu beheben ist.

Dosierung
In akuten Fällen kann man alle 3 - 5 Minuten eine Tablette im Mund zergehen lassen. Bei chronischen Erkrankungen 7 - 10 Stück am Tag und in allen übrigen Fällen alle zwei Stunden eine Tablette im Mund zergehen lassen.

Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler können schon ab dem Säuglingsalter verabreicht werden (auflösen und den Brei in den Mund geben, in die Flasche - dabei wird allerdings die Wirkung abgeschwächt).

Reaktionen
Immer wieder kann beobachtet werden, daß Menschen eine mehr oder weniger starke Reaktion auf Maßnahmen haben, die eine Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation erreichen wollen. Ja es kann sogar passieren, daß jemand, bei dem solche Reaktionen einsetzen, vor diesen zurückschreckt und wieder in die alte, gewohnte Situation zurückkehrt. Unter diesen Maßnahmen kann man die Veränderung des Schlafplatzes, die Montage eines Netzfreischaltgerätes, das Einnehmen von Schüßler Salzen, das Entfernen von Spiegeln, das Aufarbeiten von seelischen Blockaden oder andere Interventionen verstehen.

Was ist nun unter Reaktionen zu verstehen?
Die Frage ist nun, woher Reaktionen kommen und was wir unter Reaktionen verstehen. Der Körper hält unter allen Umständen und Belastungen das Leben aufrecht, solange ihm das möglich ist. Die Belastungen verhindern aber eine volle Lebendigkeit, es müssen Abstriche von den Lebensmöglichkeiten gemacht werden. Diese Einschränkung des Lebens im Körper erfolgt nach einer unglaublichen Weisheit.

Die Abstriche werden nach einer Rangordnung durchgeführt, die das Leben so weit wie möglich aufrecht halten. Es werden also zum Beispiel die Haare, die Nägel, die Zähne, oder die Knochen nicht mehr gut versorgt (Mängel), oder es werden Beschädigungen nicht mehr regeneriert (wiederhergestellt). Sie bleiben bestehen, weil der Körper zu wenig Baustoffe oder zu wenig Energie hat, die Probleme anzugehen.

Warum hat aber der Körper die Mineralstoffe
oder die Energie nicht mehr?!

Und da kommen wir zu unserer üblichen Betrachtung von Krankheit: Wenn eine Störung im Organismus auftritt, ist sie unserem üblichen Lebenslauf im Weg und sie wird weggedrückt, weggedrängt. So wird ein eventuell auftretender Schmerz oft mit einem Schmerzmittel unterdrückt, auftretendes Fieber wird ebenfalls unterdrückt und Antibiotika werden viel zu oft und viel zu schnell eingesetzt, um ja etwaigen Komplikationen vorzubeugen, damit die (scheinbare!) Gesundung sehr schnell herbeigeführt wird. Es werden dabei Hypotheken geschaffen, besonders durch das Verhindern der Ausscheidung aller Gift- und Krankheitsstoffe. Alle Krankheiten, die nicht ausgeheilt werden, werden in den Körper hineingedrückt.

Am Anfang ist der Entgiftungsapparat im Körper solchen Belastungen noch gewachsen. Sie kosten aber viel Kraft. Man denke nur an die noch wochenlange Erschöpfung nach der Einnahme von schweren Medikamenten. Doch wenn der Entgiftungsapparat erschöpft ist, kann er nicht mehr ausscheiden.

Die Entgiftung und Entschlackung ist lebensnotwendig!
Diese Stoffe müssen aus dem Blut, aus der Lymphe und aus der Gewebsflüssigkeit entfernt werden. Und der einzige Platz, der dann noch offen ist sind die Körperzellen, die Schicht für Schicht belastet werden. Die Giftstoffe lagern sich im Innern der Zelle nach und nach ab und verursachen damit eine Schädigung des Abwehrsystems. Wenn der Körper vollgepumpt ist mit Medikamenten, Krankheits- und Belastungsstoffen, kommt es zu den bekannten Beschwerden wie Medikamentenallergie, Überreaktionen auf schon ganz kleine Mengen von manchen Nahrungsmitteln, Bewegungsunfähigkeit oder im allgemeinen zu chronischem Siechtum.

Wenn der Mensch zusätzlich mit einem schlechten Schlafplatz belastet ist, dann ist der Stau von Gift-, Ermüdungs- und Belastungsstoffen noch größer. Auf einem schlechten Schlafplatz kann der Organismus die notwendige Entgiftung und Entschlackung nicht durchführen. Der Vorgang, der jetzt entsteht schaut so aus: Von innen her drücken alle belastenden Stoffe nach außen und von außen her drückt "alles" (Lebenseinstellung, Streß, Pflicht, Angst vor der Krankheit, bestimmte Medikamente ...) dagegen.

Neue Wege werden gesucht
In dieser kurzen Erörterung haben wir gesehen, was alles in den menschlichen Körper hineingestaut wird. Viele belastete Menschen versuchen dann selbst etwas für ihre Gesundung zu tun, oder die Gesundheit zu erhalten. Ein guter Schlafplatz wird gesucht, Energie wird aufgetankt, die Ernährung umgestellt, Bewegung ist angesagt, und viele stellen ihrem Körper die Stoffe für die Entgiftung und die Baustoffe für die Wiederherstellung zur Verfügung. Für die so besonders notwendige Entgiftung, Entsäuerung und Entschlackung des Körpers wurde eine spezielle Mischung mit Mineralstoffen in Pulverform in hoher Verdünnung entwickelt, im Handel als Zell Fit Adler Pharma erhältlich.

Die Einnahme der Mineralstoffe, sowie alle anderen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit setzen im Körper Prozesse in Gang. Stoffe, die entgiftet werden müssen, werden ausgeschieden, die schadhaften Stellen werden "repariert". Für diese Vorgänge werden auf der körperlichen Ebene viele Mineralstoffe verbraucht. Aber im besonderen viel Eisen phosphoricum (Nr.3), was zu einem leichten Temperaturanstieg führt; viel Natrium chloratum (Nr.8), was den Schnupfen hervorruft und vor allem viel Drüsenbetriebsstoff, Kalium chloratum (Nr. 4), was einen schleimigen Husten zur Folge hat.

Das ist der erste Teil der Reaktionen, nach denen es einem dann eine kurze Zeit ganz gut geht.

Alte Schulden müssen eingelöst werden
Dann werden die in den Körperzellen zurück- bzw. aufgestauten Stoffe in Bewegung versetzt. Alte Beschwerden und Belastungen, auch Verletzungen und Krankheiten kommen wieder zum Vorschein. Es kann sogar der Eindruck entstehen, daß die Krankheit wieder einträte. Die Giftstoffe können aber jetzt abgebaut werden, da sie frei beweglich und dem Stoffwechsel des Körpers wieder zugänglich sind. Der Abbau dieser Schichten erfolgt im "Krebsgang". Die jüngsten Schichten kommen zuerst und nachher kommen immer ältere dran. Diese Vorgänge können ziemlich lange dauern. Zwischen den Reinigungsphasen treten Pausen ein, der Mensch wird dabei stärker und fühlt sich immer besser.

Die Energie schiebt und läßt wieder locker. Das ist ständig zu beobachten und ist auch das Kennzeichen für eine Reaktion. Die "Beschwerden" sind nicht mehr so schlimm wie zur Zeit der Belastung selbst und sie hören ohne besondere Einflußnahme wieder auf.

Man denke in diesem Zusammenhang etwa an die Probleme, wenn jemand das Rauchen beendet. Mit wie vielen Problemen hat er zuerst zu kämpfen, auch gesundheitlichen, obwohl er für seinen Körper etwas Gutes tut.

Eine sogenannte "biologische" Therapie versucht die Anregung, Stützung und Aufbau der körpereigenen Abwehrsysteme. Sie erreicht eine Rückführung der Belastungsstoffe in Ausscheidungsvorgänge und damit ein Freiwerden von Schadstoffen und deren Einflüssen und Schädigungen, was dann eigentlich Gesundheit bedeutet.

Die Gesundheit als das Frei-Sein von Schadstoffen ist von einer Leichtigkeit im Leben und einem Wohlgefühl begleitet, das sich im Körper ausbreitet, ndd welches anzustreben wir bemüht sein sollten.

Äußere Anwendung: Mineralstoffe als Cremegel, Salbe oder Gel
Üblicherweise werden diese Mittel einzeln gegeben und angewendet. Oft kann jedoch das Problem nicht mit einem einzigen Mittel abgedeckt werden; der Organismus benötigt mehrere, um den Schaden lindern bzw. beheben zu können. Die aufgetragenen Mittel als äußere Anwendung haben den Vorteil, daß die Wirkstoffe ohne Umwege direkt an den Behandlungsort kommen. Es gibt Menschen, die über die Haut aufnahmefähiger sind als über die Mund- und Rachenschleimhaut.

Die Salben, Gele oder Cremegele haben den Vorteil, daß sie völlig geruchsfrei sind und die Haut nicht reizen. Sie werden gut vertragen, so daß sogar sehr empfindliche Haut damit gepflegt werden kann und über die Haut die Möglichkeit eröffnet wird, auf gewisse Probleme Zugriff zu bekommen.

Es werden Salben verwendet, wenn eine leichte Depotwirkung erwünscht ist, wie bei der Hustensalbe, oder wenn ein starkes Bedürfnis nach einer fettenden Salbe besteht, wie bei manchen Menschen, die an Neurodermitis leiden. Ansonsten werden Gele und Cremegele bevorzugt. Wenn Gele längere Zeit angewendet werden, verliert die Haut an Fettsubstanz. Deshalb gibt es die Cremegele, die eine leicht rückfettende Wirkung haben.

Da Männer eine robuste Haut haben, sind sie weniger auf die Fettversorgung angewiesen. Außerdem ist es bei starkem Haarwuchs sehr unangenehm, eine fette Creme einzumassieren. Es empfiehlt sich, in diesem Fall besonders die Gele einzusetzen. Für Frauen mit der doch etwas zarteren Haut, die sorgsam gepflegt werden sollte, ist das Cremegel angebracht, das leicht rückfettend wirkt. So gibt es für die bestimmte Mischungen der Adler Pharma beide Möglichkeiten.

Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Kombinationen als sehr wirkungsvoll erwiesen, sie werden in der Adler Pharma in Zell am See hergestellt und sind in jeder Apotheke in ganz Österreich erhältlich. Solche Mineralstoffmischungen gibt es als Cremegel für Ekzeme (für begrenzte, belastete Hautstellen, die rauh sind, sich entzünden, und unter Umständen auch jucken), Gelenke (Gelenke sind einer starken Belastung ausgesetzt und Gelenksprobleme treten immer häufiger auf.

Deshalb wurde für diese Probleme eine spezielle Mischung zusammengestellt, die überraschend schnell wirkt und vor allem auch die Schmerzen lindert, die meistens durch den großen Mangel an jenen Mineralstoffen verursacht sind, die in dieser speziellen Mischung enthalten sind. Besonders zu empfehlen als Sportgel.),
Neurodermitis (Neurodermitis ist eine schwere Belastung des gesamten Organismus und der Haut, die sich immer mehr ausbreitet. Sie entsteht hauptsächlich durch mangelnde Entsäuerung und Entschlackung des Körpers. Wenn Säuren und Schadstoffe über die Haut ausgeschieden werden, juckt und beißt die Haut so stark, daß gekratzt wird, bis die Haut blutig ist. Ob ein Cremegel oder eine Salbe gewählt wird, hängt vom subjektiven Empfinden ab. Bei starkem Juckreiz ist das weiter unten angeführte Basenbad bzw. Mineralstoffbadesalz sehr hilfreich.) und
Venen (Belastete Venen und Krampfadern benötigen dringend zur Unterstützung der Einnahme der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler auch eine äußere Anwendung als Unterstützung für die Flexibilität der Aderwände, zur Festigung des Bindegewebes, zur Bindung des Faserstoffes, der das Blut dickflüssig werden läßt, zur Neutralisierung der Säure und zur Ausscheidung der Schlacken, die die Adern oder gar das Bindegewebe anschwellen lassen.); als
Gel für Wunden (Wunden brauchen, sofern sie nicht genäht werden müssen, eine rasche Versorgung, die durch die vorliegende Mineralstoffkombination möglich ist. Das Gel sorgt für die Wiederherstellung der Oberhaut, reduziert die Schmerzen, stillt das Blut und bringt eine rasche Heilung.)


Gelenke (Wirkung wie oben beschrieben); außerdem gibt es eine Salbe für Husten (Ein Husten ist oft sehr unangenehm und für Kinder u.U. eine große Belastung. Für diese Mischung ist eine Salbe zu empfehlen, da sie die Mineralstoffe im Laufe der Nacht abgibt, und einen leichten Wärmestau erzeugt, was wünschenswert ist. Der bellende Husten, sowie die Schleimbildung aber auch die krampfartigen Spannungen in den Bronchien werden durch die Salbe rasch abgebaut.) und Neurodermitis (Wirkung wie oben beschrieben).

 

 

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